Pressespiegel

Interview mit dem Geschäftsführer der Kreiling Technologien GmbH
Frank Kreiling

„Common Interface ist nicht teurer“

Herr Kreiling, wie war das letzte Jahr für Sie?

Lassen Sie mich ein wenig ausholen. Das Jahr 2004 war für uns extrem erfreulich, vor allem hat uns DVB-T gut getan. Alle Konzepte dafür haben wir auch umsetzen können. Insbesondere in Norddeutschland haben
Kreiling-Produkte eine hervorragende Rolle gespielt; ich schätze unseren Marktanteil auf deutlich mehr als 10 %.
Im ersten Halbjahr 2005 haben wir dann Umsätze verloren, weil das DVB-T-Geschäft einfach vorbei war. Die zweite Hälfte des letzten Jahres entwickelte sich dagegen wesentlich erfreulicher, so dass sich insgesamt ein einstelliges Minus ergibt...

...was Sie sicherlich für 2006 in dieser Form nicht planen...

...allerdings nicht. Wir erhoffen uns

einen Zuwachs von mindestens 20 %, insbesondere durch den Profi-Line-Bereich und durch den breiter aufgestellten Vertrieb. Wir wachsen immer mehr dem Süden entgegen, im Westen sind wir schon relativ stark; das Gleiche gilt für den Osten.

Rechnen Sie schon mit einem HDTVGeschäft?

Wir planen, den ersten HDTV-Receiver in der zweiten Jahreshälfte heraus zu bringen. Besondere Features kann ich noch nicht nennen, denn wir befinden uns noch in der Konzeptionsphase. Dass er sich dann gleich umsatzmäßig stark bemerkbar macht, glaube ich eher nicht. Das dürfte erst 2007 der Fall sein, wenn das HDTV-Angebot der Sender eine ausreichende Größe hat.

Was können wir von Kreiling Technologien in diesem Jahr an weiteren Produkten noch erwarten?

Zur ANGA Cable einen Mittel-klasse-Receiver,
unterhalb
des KR 5000S, im Slimline-Gehäuse.
Dieses Gerät werden wir voraussichtlich gleich in zwei Versionen liefern – ohne und mit Common Interface, weil ich glaube, dass man längerfristig hier zu Lande an einer zumindest teilweisen Verschlüsselung über Premiere hinaus nicht vorbei kommen wird.

Das bedeutet teurere Geräte...

...heutzutage nicht mehr. Die Kosten- und letztlich Preis- Unterschiede sind nur noch gering. Im Grunde ist ein CI- Receiver nicht mehr als eine Blenden- und Software- Variante.

 

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