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oder jedenfalls die Lautstärke drosselt. Richtig gute Qualität gibt
es auch, aber sie ist die Ausnahme und im Wesentlichen den
Klassik/Kulturprogrammen vorbehalten. Vielleicht sollten die
ARD-Anstalten, nachdem sie nun die Übertragungsdatenraten großzügig
erhöht haben, die Pop-Titel auch mal in höherer Qualität auf ihren
Festplatten archivieren.

Allerdings ist manches, was so aus dem Äther quillt, schon im
Schallplattenstudio hoffnungslos verhunzt worden.
Freunde des Mehrkanaltons sollten mal auf Bayern 4, Österreich 1, SWR 2 oder WDR
3 schalten: Dort werden einzelne Sendungen in Dolby Digital 5.1
ausgestrahlt. Dieses Signal |
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ist allerdings nur über den Digitalausgang und einen entsprechenden
AV-receiver nutzbar. Keiner der Empfänger kann Dolby Digital selbst
decodieren und analog ausgeben, nicht mal als Stereo-Downmix. Bisher
beschränken sich die ARD-Sender vorwiegend auf
Eigenproduktionen wie Klassik-Konzerte und Hörspiele in
Mehrkanaltechnik. Dass sie mal SACDs oder Audio- DVDs in 5.1
spielen, ist sehr selten. Übrigens sendet jetzt auch das ARD-
Fernsehen im Ersten permanent einen Dolby- Digital-Ton. Recht weit
fortgeschritten ist indes schon der „Radiotext plus“: 26
ARD-Stationen (siehe Tabelle) übertragen bereits Titel und Interpret
des aktuell gespielten Songs via DVB. Nur: Bei den
Empfängerherstellern hat sich das noch nicht recht herumgesprochen.
Einzig der Grobi-Receiver kann den Radiotext darstellen – aber
leider nur auf dem TV- Schirm. Technisat lässt immerhin Titel und
Inhaltsangabe der Sendung |
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Höhere Datenraten auch fürs Bild: Beim ZDF zeigt
der Digicorder S2 über 7500 MBit pro Sekunde an
übers Front-Display laufen, Kreiling nur den Titel
der Sendung, Kathrein beschränkt sich auf den Stationsnamen. Mit dem
nächsten Software- Update wolle man aber den Radiotext plus
einführen, heißt es bei Kathrein.
Fünf unserer sechs Testkandidaten
können Radio und TV intern auf Festplatte aufzeichnen. So schön das
ist: Irgendwann müssen die Aufnahmen auf ein anderes Medium kopiert
werden, um sie dauerhaft zu archivieren. Das geht bei
Radiomitschnitten zwar verlustfrei über SPDIF – nur: Es gibt ja kaum
noch MiniDisc- oder CD-Recorder. Eine Alternative ist das Übertragen
auf den PC via USB-Buchse (siehe Kasten) Dort können die Daten |